Welthungerhilfe Direkt

Journalist Marc Goergen: „Afrika ist so viel mehr als Krisen, Kriege und Katastrophen“


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In der heutigen Folge ist Marc Goergen, Journalist vom stern, zu Gast bei Welthungerhilfe Direkt, um über das gemeinsame Projekt mit der WHH „Kinakoni - ein Dorf gegen den Hunger“ in Kenia zu sprechen. Marc erzählt, wie seine Leidenschaft für den afrikanischen Kontinent entstanden ist. Und dass er nach einigen spannenden Recherchen und Reportagen nicht mehr „nur“ über Krise und Katastrophen sprechen und schreiben wollte: „Die afrikanischen Länder sind so viel mehr als das.“. Hier setzt auch das Projekt in Kinakoni an: klar, es geht um Hungerbekämpfung. Aber es geht vor allem auch um das pulsierende, zukunftsorientierte Kenia, indem innovative und nachhaltige Lösungen gegen den Hunger vor Ort entwickelt und umgesetzt werden. Marc begleitet das Projekt und die Menschen aus Kinakoni redaktionell, er war bereits mehrmals vor Ort, und berichtet im stern Magazin und anderen Kanälen über die Fortschritte. Wir bekommen von ihm heute einen Einblick in die Kooperation und das Leben vor Ort in Kinakoni, und erfahren auch, wie seine Arbeit als Journalist aussieht.

„Francis, warum hast du dich für die Arbeit in Krisengebieten entschieden?“


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Heute ist Francis im Podcast zu Gast, er arbeitet aktuell als Landesdirektor in Burundi. Zuvor hat er 7 Jahre lang in Niger gearbeitet und berichtet eindrücklich über die Arbeit in fragilen Regionen. Der Tod eines Kollegen war ein sehr prägendes Ereignis, das Francis im Podcast teilt. Er gibt Einblicke, wie er mit dem dramatischen Vorfall umgegangen ist und warum er sich weiterhin mit Mut und Kraft für die Arbeit gegen den Hunger einsetzt. Er selbst ist im Togo aufgewachsen und erzählt, wie er zur NGO kam: „In meiner Familie hat Solidarität immer eine große Rolle gespielt.“

"Was wir für die Entwicklung brauchen ist da, man muss es nur neu zusammensetzen"


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„Die Arbeit wird uns an vielen Stellen nicht leicht gemacht“ und „es braucht einen langen Atem“. Nach über 20 Jahren verlässt Bernhard die Welthungerhilfe und geht in den Ruhestand. Seine Expertise und Erfahrung hat er insbesondere in Indien aufgebaut, wo er einige Jahre gelebt hat und mit Partnerorganisationen zusammen Entwicklungen vorangetrieben hat. Seine Motivation hat er nie verloren, getragen von positiven Beispielen und der Stärke der Partnerorganisationen, mit denen er zusammengearbeitet hat. Sein Leitmotiv hat er von einer philippinischen Organisation mitgenommen: „Was wir für Entwicklung brauchen ist da, man muss es nur neu zusammensetzen“.

Sandra aus dem Nothilfe-Team: „Heute weiß ich nicht, in welchem Krisengebiet ich morgen arbeite“


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Sandra arbeitet im Nothilfe-Team der Welthungerhilfe und steht Stand-by zur Verfügung, um in ein Krisengebiet auszureisen, sobald eine Krise ausbricht und Unterstützungsbedarf besteht. Bei Katastrophen wie Erdbeben, Flut oder Kriegsausbruch entscheidet die Welthungerhilfe sehr schnell, ob und inwiefern sie personell vor Ort unterstützen kann. Dann sind Sandra und ihre Kolleg*innen vom Emergency Response Team gefragt und reisen oft unmittelbar aus. In der heutigen Podcast-Folge erzählt Sandra, wie sie zu diesem speziellen Job gekommen ist, wohin ihre Einsätze führen und auch, wie sie zwischen den Krisen-Einsätzen wieder Energie tankt.

Veränderungen vorantreiben: „Auch, wenn es mal knirscht, entsteht Energie“


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Im Podcast sprechen wir heute über Digitalisierung und Organisationsentwicklung: denn auch hier tut sich bei der Welthungerhilfe einiges. Anja leitet seit knapp 2 Jahren das Digital Transformation Office bei der Welthungerhilfe und unterstützt mit ihrem Team die Organisation dabei, Digitalisierung voranzutreiben. Dabei geht es nicht, wie man denken könnten, nur um Technik, Tools und Software. Genauso wichtig ist der Blick auf die Menschen, die die Organisation gestalten, und ihre Haltungen, Werte und Arbeitsweisen. Wie man Kulturwandel in einer Organisation gestaltet, die in über 36 Ländern der Welt und inmitten der größten Krisen unserer Zeit agiert, erzählt uns Anja. Ihre Begeisterung entsteht da, wo man durch kleine Maßnahmen Großes bewirken kann - und dabei darf es auch mal „knirschen“.

Myanmar ein Jahr nach dem Putsch: „Nur von außen könnte man denken, alles wäre normal“


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Unser Kollege Fraser ist heute zu Gast im Podcast und aus Yangon, Myanmar zugeschaltet. Als er vor zwei Jahren nach Myanmar ausreiste, ahnte er zwar, dass er einen herausfordernden Job haben würde. Aber der Beginn der Corona-Pandemie 2020 und der Militärputsch in Myanmar ein Jahr später waren noch nicht absehbar. Fraser erzählt, wie er den Putsch und die Zeit danach erlebt hat und wie die Situation heute in Myanmar ist. „Von außen könnte man denken, alles sei wieder normal“, sagt er, „aber wenn man mit den Menschen spricht, erfährt man, wie es wirklich ist.“

Kerstin Bandsom: "Nur wenn alle Schräubchen ineinander drehen, können wir etwas bewirken"


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Heute ist Kerstin zu Gast bei Welthungerhilfe Direkt: Sie ist seit über 20 Jahren bei der Welthungerhilfe und kennt die Organisation wie ihre Westentasche - auch weil sie in der Kommunikation tätig ist und sich seit Jahren mit Kolleg*innen in aller Welt austauscht. Als unsere Kommunikationsexpertin war sie zuletzt auch an der ukrainischen Grenze im Einsatz, um über die aktuelle Situation der Geflüchteten zu informieren. Diese Folge hat zwei Teile: In Teil 1 dieser Folge nimmt Kerstin uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit und reflektiert, wie sich die Welthungerhilfe im Laufe der Jahre verändert hat. Teil 2 wurde zusätzlich produziert anlässlich der aktuell gravierenden Situation: Kerstin erzählt uns von der aktuellen Situation an der ukrainischen Grenze und wie es den Menschen dort geht.

„Welthungerhilfe erleben“: Lena über Engagement & die Geschichte hinter dem Podcast


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In dieser Folge von Welthungerhilfe Direkt könnt ihr einen Blick hinter die Kulissen des Podcasts werfen: Moderatorin Lena ist diesmal selbst zu Gast und erzählt von ihren Aufgaben bei der Welthungerhilfe und der Genese des Podcasts. Heute, nach 6 Jahren bei der Welthungerhilfe, leitet sie das Team Engagement und erzählt, wie die Welthungerhilfe gemeinsam mit Engagierten und Kooperationspartnern noch mehr Wirkung für die gute Sache erzielen kann.
Die Moderation des Podcasts übernimmt an dieser Stelle Omar: er war zuvor schon zweimal Gast im Podcast und hat damals über sein Heimatland Syrien berichtet. Ab jetzt übernimmt er im Wechsel mit Lena immer wieder mal das Moderations-Mikrofon und spricht mit Gästen aus dem Kosmos der Welthungerhilfe. Dieses Jahr ist ein besonderes für die Welthungerhilfe, denn es ist das 60. Jubiläum: „Entschlossen und mutig gemeinsam neue Wege gehen“ ist unser Jubiläumsmotto und wird sich natürlich auch im Podcast wieder finden.  Wir werden mit den Menschen sprechen, die die Arbeit der Welthungerhilfe prägen, werden über Bewährtes und Neues aus der Entwicklungszusammenarbeit berichten und wie immer ganz persönliche Geschichten ungefiltert und authentisch erzählen. Viel Spaß beim Hören!

Landesdirektor in Äthiopien: „Ich wollte das Land nicht verlassen“


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Matthias ist Landesdirektor für die Welthungerhilfe in Äthiopien. In unserer letzten Podcast-Folge in diesem Jahr berichtet er, wie sich die Lage am Horn von Afrika in den letzten Monaten immer weiter zugespitzt hat. Der „Hoffnungsträger“ Äthiopien befindet sich aktuell in einer Situation, in der sich eine Krise an die nächste anreiht: Klimawandel, Heuschrecken, Corona und der zuletzt in den Medien besonders stark präsente Konflikt rund um Tigray. Matthias berichtet wie er die Lage vor Ort wahrgenommen hat und wie die Welthungerhilfe sich im Zuge der verschärften Konfliktsituation aufgestellt und weitergearbeitet hat. Auch wenn die schwierigen Zeiten ihn einige Male „an seine Grenzen“ gebracht haben, ist Mathias‘ Enthusiasmus für das Land Äthiopien unbegrenzt und er blickt hoffnungsvoll auf neue Entwicklungen. Mit einem Hoffnungsschimmer verabschieden wir uns also ins Jahr 2022 und wünschen allen Hörer*innen schöne Feiertage und alles Gute fürs neue Jahr!

Malte von Goldeimer: „Mehr Wertschätzung für die Toilette“


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Der World Toilet Day steht vor der Tür. Ein guter Anlass, um mit „Chief Shit Advisor“ Malte Schremmer von Goldeimer, Kooperationspartner der Welthungerhilfe, im Podcast zu sprechen.

In der neuen folge von Welthungerhilfe Direkt hat sich Lena einen Experten der alltäglichsten Sache der Welt eingeladen: Malte, Gründer des gemeinnützigen Unternehmens Goldeimer (und Kloenthusiast). Gemeinsam sprechen die beiden über die prekäre sanitäre Situation in vielen Regionen der Welt und welche Auswirkungen diese auf den Alltag der Menschen hat. Unter dem Motto: „Alle für Klos, Klos für alle“, engagiert sich Goldeimer seit Jahren für mehr Zugang und Aufklärung rund ums Klo. Seit ihrer Gründung ist die Crew von Goldeimer ein enger Partner der Welthungerhilfe, doch von einer Reise nach Burkina Faso bis zur Herstellung von sozial gerechtem Klopapier (und Trockenklos) war es ein langer Weg, mit ganz eigenen Herausforderungen. Was Malte motiviert hat und wie man Menschen für ein Thema begeistert, das selten völlig schamfrei diskutiert wird, erfahrt ihr in der aktuellen Folge.